FAQ

AZAV-Zertifizierung

Transformation der Arbeitswelt

Förderung & Gesetze

Training & Methodik

Zertifikate & Level

Technische Anforderungen

AZAV-Zertifizierung

Üblicherweise ist für staatlich geförderte Weiterbildung eine AZAV-Zertifizierung (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) erforderlich. Die Rechtsverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zur Akkreditierung von fachkundigen Stellen und zur Zulassung von Bildungsträgern und Maßnahmen der Arbeitsförderung ist im § 184 SGB III beschrieben.

Als AZAV-zertifizierter Bildungsträger hat Mein Segelwind das AZAV-Qualitätsmanagement zum Hintergrund und absolviert laufend Zertifizierungen, die an diverse Maßstäbe der Qualitätssicherung gebunden sind. Durch jährliche externe Audits werden diese kontinuierlich geprüft. So erhalten unsere Teilnehmenden professionelles und hochqualitatives Training.

Transformation der Arbeitswelt

Strukturwandel
Der Strukturwandel mit seinem Einfluss auf die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung ist im Ursprung auf vielfältige Faktoren zurückzuführen. Die Globalisierung, die Digitalisierung, der Demografiewandel, der Fachkräftemangel und die Dekarbonisierung führen zum Veränderungsprozess der Arbeitswelt ebenso wie der Wertewandel in der Gesellschaft.

Strukturelle Arbeitslosigkeit Nachhaltige Umbrüche der Nachfrage in einzelnen Wirtschaftszweigen und der Einsatz neuer Techniken und Technologien führen zur strukturwandelbedingten Arbeitslosigkeit. Auch Veränderungen auf dem Weltmarkt können das Arbeitsplatzangebot ganzer Branchen beeinflussen. Typischerweise erfordert die strukturelle Arbeitslosigkeit einen umfassenden Anpassungs- und Veränderungsprozess für die entsprechenden Wirtschaftsbereiche, denn strukturelle Arbeitslosigkeit besteht längerfristig. Konkret bedeutet sie für betroffene Arbeitnehmer*innen, dass diese keinen Job für ihre Ausbildung finden.
Fachkräftemangel Die demographische Entwicklung insbesondere die alternde Gesellschaft in Deutschland bedingt maßgeblich den zunehmenden Fachkräftebedarf. In Deutschland besteht aktuell kein flächendeckender Fachkräftemangel, in einigen Regionen und Branchen können Arbeitsplätze nicht mit geeigneten Fachkräften besetzt werden. “Dies betrifft vor allem die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) und den Gesundheitsbereich. Besonders in Süddeutschland und den neuen Bundesländern spitzt sich die Lage zu. Viele Unternehmen sind bereits akut von dem Mangel an Fachkräften betroffen: Mehr als 50 Prozent der Unternehmen sehen darin die größte Gefahr für ihre Geschäftsentwicklung.” Fachkräfte stellen einen grundlegenden Wirtschaftsfaktor dar, der die Wirtschaftsleistung steigert. Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Fachkräftebasis
Um eine nachhaltige Fachkräftebasis aufzubauen, werden von der Politik diverse Maßnahmen verfolgt. Dazu zählen Einrichtungen wie das Kompetenzzentrum für Fachkräftesicherung KOFA, die Einbindung von Frauen und älteren Menschen in das Erwerbsleben sowie die Inklusion von Menschen mit Behinderung, die gesteuerte Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland sowie die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt.

Auch die Aus- und Weiterbildung wird politisch als geeignetes Instrument zur Fachkräftesicherung gesehen und gefördert. Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Aktuelle Umfrageergebnisse der bitkom Akademie aus dem Jahr 2022 zeigen zudem, dass die Weiterbildung ein Attraktivitätskriterium darstellt: “Insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels ist die Relevanz von Weiterbildung für Berufstätige enorm hoch. 89% der Befragten empfinden die Möglichkeit zur Teilnahme an Weiterbildung als wichtig für die persönliche Entwicklung. Für 84% ist Weiterbildung ein relevantes Kriterium bei der Wahl des Arbeitgebers.” Quelle: Bitkom Akademie Weiterbildungsstudie 2022

Beschäftigungsfähigkeit Die Fähigkeit zur Partizipation am Arbeits- und Berufsleben wird auch Arbeitsmarktfähigkeit oder englisch employability genannt. Sie beinhaltet die Bedingung ständiger Weiterqualifizierung und lebenslangen Lernens bei sich verändernden Anforderungen. Sie dient der generellen Einsetzbarkeit in diversen alternativen Beschäftigungen bzw. bei verschiedenen Arbeitgebern und ist Teil des Sozialgesetzbuchs III (u.a. § 1 I und II).

Förderung & Gesetze

Weiterbildungsrepublik
Die deutsche Regierung hat sich zum Ziel gesetzt “Weiterbildungsrepublik” zu werden. Um diese neue Weiterbildungskultur zu etablieren, hat sie die Nationale Weiterbildungsstrategie, das Qualifizierungschancengesetz, das Arbeit-von-morgen-Gesetz und das Beschäftigungssicherungsgesetz verankert. “Gemeinsam sollen bestmögliche Rahmenbedingungen für Betriebe geschaffen werden, um ihren Beschäftigten Fortbildungen zu ermöglichen.” Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Nationale Weiterbildungsstrategie (NWS) Die Nationale Weiterbildungsstrategie identifiziert die Herausforderungen durch die Transformation der Arbeitswelt. Und sie bündelt Maßnahmen von Bund, Ländern, Wirtschaftsverbänden und Sozialpartnern sowie der Bundesagentur für Arbeit, die Menschen die berufliche Teilhabe am digitalen Wandel ermöglichen. Im September 2022 begann die Fortsetzung der Weiterentwicklung der NWS. Diese bringt mehr Förderung, Transparenz und Qualität mit sich, wo bewährte Instrumente und Konzepte stärker verbreitert und zur Anwendung gebracht werden.  Die NWS unterstützen Deutschlands Ziel der EU-2030-Strategie die Weiterbildungsbeteiligung auf 65 Prozent zu steigern. Außerdem fördern sie die gezieltere Unterstützung heterogener Zielgruppen, wie Geringqualifizierte und KMU, sowie die Entwicklung digitaler Kompetenzen. U.a. sollen die Beratung, Förderung und Weiterbildungsangebote zugänglicher gemacht werden, um die Qualifizierungsplanung und Stärkung der Weiterbildung umzusetzen. Die Fortsetzung und Weiterentwicklung der NWS wirbt “in der breiteren Öffentlichkeit für mehr Weiterbildungsengagement”. Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie Arbeit und Soziales
Qualifizierungschancengesetz Mit dem Qualifizierungschancengesetz eröffnen sich für Beschäftigte neue Weiterbildungsmöglichkeiten. Seit dem 1. Januar 2019 gilt das Gesetz zur Stärkung der Chancen für Quali­fizierung und für mehr Schutz in der Arbeitslosenversicherung. Beschäftigte erhalten grundsätzlich Zugang zur Weiterbildungsförderung auch unabhängig von Qualifikation, Lebensalter und Betriebsgröße, wenn sie als Folge des digitalen Strukturwandels Weiterbildungsbedarf haben oder in sonstiger Weise von Strukturwandel betroffen sind. Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Weiterbildungsförderung Beschäftigter
Die Weiterbildungsförderung Beschäftigter (auch als Beschäftigtenförderung bezeichnet) zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen im Strukturwandel, der Digitalisierung, Globalisierung und des Fachkräftemangels zu stärken. Die Bundesagentur für Arbeit als Förderinstitution unterstützt und fördert Beschäftigte mit qualitativ hochwertiger Weiterbildung, wo Qualifizierungslücken gegenüber den Bedürfnissen der Betriebe bestehen. Detaillierte Informationen hierzu finden sich auf unserer Seite bundesweite Förderung.

Durch das neue Weiterbildungsgesetz hat die Weiterbildungsförderung nach § 82 SGB III eine Reform ab Dezember 2023 erfahren. Sie wurde vereinfacht und hat mehr Transparenz erhalten: Feste Fördersätze entsprechend der Betriebsgröße und weniger Förderkombinationen erleichtern den Zugang zu Weiterbildungsangeboten für Arbeitgebende und Beschäftigte und sollen die Anträge um 20% steigern. Auch den Agenturen für Arbeit wird damit die Arbeit erleichtert. Konkret werden die Fördersätze ohne Auswahlermessen in Pauschalen festgeschrieben. Die Pauschalen orientieren sich grundsätzlich an der Höhe der Zuschüsse zu den Lehrgangskosten und der Arbeitsentgeltzuschüsse.  

Auch die bisherigen Voraussetzungen zur allgemeinen Weiterbildungsförderung von Angestellten wurden angepasst. Früher musste die Tätigkeit vom Strukturwandel betroffen sein bzw. die Weiterbildung im Rahmen eines Engpassberufs stattfinden, um Fördermittel zu erhalten. Das wurde mit dem neuen Weiterbildungsgesetz geändert.  Da Weiterbildungsbedarf in nahezu allen Wirtschaftsbereichen besteht, findet kein Auswahlermessen mehr statt. Die Förderung steht allen Betrieben und Beschäftigten zur Verfügung.

Arbeit-von-morgen-Gesetz Das Gesetz wurde im Oktober 2020 eingeführt mit dem Paragraphen § 106a SGB III., der zum Anreiz dient, die Zeit der Kurzarbeit für Weiterbildungen zu nutzen. Unternehmen, die ihren Arbeitnehmenden in Kurzarbeit AZAV-zertifizierte Weiterbildungsmaßnahmen anbieten, werden die von den Arbeitgebenden zu tragenden Sozialversicherungsbeiträge jeweils zur Hälfte erstattet. Zudem werden in Abhängigkeit von der Betriebsgröße die Lehrgangskosten ganz oder teilweise gefördert. Diese Regelung gilt bis zum 31. Juli 2024. Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Gesetz zur Stärkung der Aus- und Weiterbildungsförderung
Das am 20. Juli 2023 verkündete Gesetz wird auch als „Weiterbildungsgesetz” (siehe nächster Punkt) bezeichnet und sieht einerseits eine Erweiterung der Aus- und Weiterbildungsförderung vor, andererseits verbessert und vereinfacht es ihre bewährten Instrumente. Es umfasst u.a. eine Ausbildungsgarantie und ein Qualifizierungsgeld sowie Verbesserungen der bestehenden Beschäftigtenförderung. Auch die Weiterbildungsförderung während Kurzarbeit wurde hiermit um ein Jahr verlängert. Dagegen wurde das geplante Recht auf bezahlte Bildungszeit nicht umgesetzt. Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Weiterbildungsgesetz
(siehe auch: Gesetzes zur Stärkung der Aus- und Weiterbildungsförderung) Das Weiterbildungsgesetz begegnet der beschleunigten Transformation der Arbeitswelt, um strukturwandelbedingte Arbeitslosigkeit zu vermeiden, Weiterbildung zu stärken und die Fachkräftebasis zu sichern. Es kommt damit auch den Vereinbarungen aus der Nationalen Weiterbildungsstrategie nach. Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Qualifizierungsgeld
Zukünftig wird es neben der Weiterbildungsförderung Beschäftigter das Qualifizierungsgeld als weiteres Förderinstrument geben. Die Zielgruppe für das Qualifizierungsgeld stellen ausschließlich Unternehmen und Beschäftigte dar, die eine Betriebs- oder Tarifvereinbarung haben und durch den Strukturwandel ganz besonders vom Arbeitsplatzverlust bedroht sind. Wenn diese Arbeitnehmenden durch eine individuelle Weiterbildung oder Umschulung zukunftssicher im gleichen Unternehmen weiterbeschäftigt werden können, kann das Qualifizierungsgeld zum Einsatz kommen. Es funktioniert ähnlich wie andere Lohnersatzleistungen: Arbeitnehmende werden für die Weiterbildung freigestellt und erhalten Qualifizierungsgeld in Höhe von 60 bzw. 67 Prozent des Nettoentgeltes durch die Bundesagentur für Arbeit. Ihre Arbeitgeber werden so von den Entgeltzahlungen entlastet und übernehmen dafür die Weiterbildungskosten. Die Weiterbildung kann bis zu 3,5 Jahre umfassen, sodass auch ein neuer Berufsabschluss auf gleichem Qualifikationsniveau möglich ist. Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Ausbildungsgarantie
Die im Weiterbildungsgesetz enthaltene Ausbildungsgarantie soll Jugendliche bei der Ausbildungssuche unterstützen. Geplant ist ein Mobilitätszuschuss für Azubis, damit diese auch Ausbildungsplätze in weiterer Distanz annehmen können. Zudem sollen Praktika zur Berufsorientierung durch die Agentur für Arbeit gefördert werden. In Ausnahmefällen soll zudem als letztmöglicher Weg eine außerbetriebliche Ausbildung ohne Arbeitsplatz jungen Menschen Berufschancen ermöglichen. Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

WeGebAU
Das Förderprogramm Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Älterer in Unternehmen (WeGebAU) wurde zum 1. Januar 2019 durch das Qualifizierungschancengesetz abgelöst. Dadurch wurde die staatliche Förderleistung für Weiterbildung ausgedehnt und die bisherige Beschränkung der Zielgruppe aufgehoben. Die Bundesregierung hat dem neuen Förderinstrument passenderweise den Namen “Weiterbildungsförderung Beschäftigter” verliehen. Denn es ermöglicht gezielt die Weiterbildungsförderung aller Beschäftigten, um sie für die neuen Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt zu stärken.

Häufig stellen wir fest, dass sich das überholte Programm “WeGebAU” in den Köpfen festgesetzt hat und daher noch von den ehemaligen Förderrichtlinien des WeGebAU-Programms ausgegangen wird. 

Arbeitsentgeltzuschuss (AEZ) bzw. Lohnkostenzuschuss Besuchen Teilnehmende eine Weiterbildung während der Arbeitszeit, kann häufig ein AEZ zum finanziellen Ausgleich beim Förderinstitut beantragt werden, wenn der Arbeitgebende den vollen Lohn weiterzahlt. Da der Arbeitgebende später von der Weiterbildung profitiert, soll er in der Regel einen Teil der Kosten tragen.
Bildungszeit und Bildungs(teil)zeit Bekannt ist die Bildungszeit bisher in einzelnen Bundesländern als Freistellung unter Fortzahlung des Arbeitsentgeltes an bis zu fünf Tagen pro Jahr. Der Nationalen Weiterbildungsstrategie nach, soll der Begriff bald eine völlig neue Dimension nach österreichischem Modell erhalten. Bundesweit sollen sich Beschäftigte dann, entweder von der Arbeit befreit, ein Jahr, oder bei reduzierter Arbeitszeit nebenher, 2 Jahre lang, bezahlt weiterbilden können (Bildungsteilzeit). Der Gesetzesentwurf hierfür wurde jedoch noch nicht verabschiedet. Bei einer bundesweiten Einführung sollen Beschäftigte den Anspruch auf eine öffentlich geförderte Bildungszeit für ihre Weiterbildung erhalten.

Training & Unterrichtsmethoden

Blended Learning
Für den Begriff Blended Learning liegen heute verschiedene Definitionen vor. Allgemein wird unter dem Begriff „Blended Learning“ die Kombination von unterschiedlichen Methoden und Medien, z.B. aus Präsenzunterricht und E‐Learning verstanden. Auch die Bezeichnungen Lernen im Medienverbund oder hybride Lernarrangements beziehen sich auf Blended Learning. Alle Lehrszenarien, die nicht ausschließlich im Präsenzformat oder online stattfinden, können als Blended Learning bezeichnet werden. Dabei spielt in der Kombination der Methoden und Medien die Verzahnung der Inhalte und die didaktische
Planung des gesamten Unterrichtsarrangements eine wesentliche Rolle.

 

Flipped Classroom
Flipped Classroom bzw. die “umgekehrte Unterrichtsmethodik” hat zum Ziel, die Unterrichtszeit effizienter zu nutzen und den Lernenden zu ermöglichen, schneller und kostengünstiger ihre Lernziele zu erreichen. Das didaktische Konzept stellt dafür Lerninhalte vor der Präsenzveranstaltung in aufbereiteter Form zur Verfügung und nutzt die gemeinsame Zeit im „Klassenzimmer“ für Praxis und Anwendung. Der Unterricht wird durch die Methodik abwechslungsreicher, interaktiver und stellt den Lernenden ins Zentrum.

Bei Mein Segewlind besteht die Vorbereitungsphase in Übungen auf der Online-Plattform oder in der App. In der aktiven Phase, dem Live-Unterricht mit Trainer*in, wird der vorbereitete Unterrichtsstoff anwendet mittels Diskussionen und Rollenspielen. Anschließend festigt der Lernende durch die selbstständige Anwendung kontinuierlich seine Fähigkeiten.

Adaptives Lernen
Adaptives Lernen ist personalisiertes Lernen, ein pädagogischer Ansatz, der die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Lernenden berücksichtigt. Dabei erhalten Lernende z.B. inhaltliche, didaktische und methodische Flexibilität: Sie lernen, was ihnen persönlich hilfreich ist, auf die Weise, die ihrem Lernstil und Tempo gerecht wird.

Die Personalisierung und Individualisierung werden von E‑Learning-Software und Automatisierung gestützt. Das macht den Unterricht adaptiv und dadurch effizienter, wodurch Qualität und Motivation steigen. Lerneinsatz und ‑erfolg sind beim adaptiven Lernen aussichtsreicher. Es eignet sich auf der Makro-Ebene besonders für regelmäßige Sprachkurse in Gruppen, wobei Teilnehmende mit diversen Lernstilen und Präferenzen dasselbe Niveau erreichen sollen. Im Präsenztraining erhalten sie den gleichen Unterricht, können jedoch Reihenfolge und Tempo ihres Online-Selbststudiums weitgehend selbst bestimmen. Auf der Mikroebene findet die Differenzierung des Inhalts statt. Sie macht den raschen Erwerb von gezielten Kenntnissen und Kompetenzen möglich.

Zudem sind personalisierte Lernpläne mit Wissenswiederholungen durch das adaptive System für das Sprachenlernen und seinen langfristigen Erfolg ganz besonders hilfreich. Sie fördern die Aufnahme von Vokabular, Aussprache, Grammatik und die Flüssigkeit.

Innovative Lern-App
Eine (App)likation ist eine Anwendungssoftware für mobile Endgeräte wie Smartphone und Tablet, die verschiedene Funktionen direkt für einen Endbenutzer ausführt. Unsere Lern-App enthält preisgekrönte Sprachkurse mit vielfältigen kurzen Übungen, die von Sprachexperten entwickelt wurden. Sie helfen Lernenden, selbstbewusst in ihrer gewählten Sprache zu kommunizieren und ihre beruflichen Ziele zu erreichen.

Laut der Studie der University of Maryland lernt man mit der Lern-App 4x schneller als mit traditionellen Lernmethoden. Mit Instrumenten wie dem adaptiven Lernen der preisgekrönten Smart Review (intelligente Überprüfung zur Messung von Stärken und Schwächen) hilft sie Lernenden, in Rekordzeit Fortschritte zu machen. Durch personalisierte Lernpläne erhält die App vom Lernenden den passenden individuellen Zeitplan und Lernstil.

Unsere App enthält auch offenen Gruppenunterricht mit Trainern und Lernenden aus der ganzen Welt! Zudem umfasst sie die weltweite Lern-Community, die weiter unten detailliert beschrieben wird. Die App ermöglicht Teilnehmenden, neben der Unterrichtssprache, weitere 13 Sprachen zu erlernen. 

Weltweite Lern-Community
Eure einzigartige weltweite Lern-Community ist eine Gemeinschaft aus 120 Millionen Lernenden. Die Gemeinschaft hilft sich online per Lern-App je nach Bedarf: Lernende oder Muttersprachler, alle können beides sein. Der weltweite Austausch findet im Community-Chat statt. Fotos, Videos, Sprachnachrichten und Textnachrichten dienen zur Diskussion und Feedbackvergabe untereinander. Es entstehen Brücken zwischen Menschen und realitätsnahe interessante Einblicke in sämtliche (Mutter)sprachen der Welt!

Zertifikate & Level

VPET
Der Versant™ Professional English Test von Pearson ist ein automatisierter Englischtest, der die Kernkompetenzen Sprechen, Hören, Lesen und Schreiben der Teilnehmenden misst. Der VPET ist auf den Berufsalltag und Business Englisch fokussiert. Er misst die Fähigkeiten der Teilnehmenden objektiv für die für die Personalentwicklung und für Weiterbildungszwecke. In unserem zielorientierten Trainingsmaterial ist die VPET-Vorbereitung integriert, Teilnehmende werden didaktisch professionell, optimal auf den Test vorbereitet durch praxisnahe Themen, Business und Professional Englisch mit Fokus auf Skills wie Kollaboration, Kritisches Denken und Kreativität. Zudem finden sich VPET Übungsaufgaben im Originalformat auf unserer OnlineLernplattform. Die Auswertung mit Score report erfolgt rasch und schlüsselt die vier Kernkompetenzen in Punktzahlen und entsprechende CEF-Level auf.

Credly Badges
Für einen international anerkannten Abschluss ist es möglich, auch sogenannte Credly Badges” zu erwerben. Diese Online-Abzeichen bzw. digitalen Nachweise stellen eine offizielle Anerkennung nachgewiesener Kompetenzen und Fähigkeiten dar. Damit werden absolvierte und geprüfte Leistungen auf dem Markt des Wissens und der Fähigkeiten sichtbar – zum Beispiel auf Social-MediaPlattformen oder in Email-Signaturen. Mit unseren Business Skills Kursen können diese erworben werden.

CEF – Common European Framework
Der CEF – auf Deutsch Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen (GER) für Sprachen genannt – ist ein international anerkannter Standard zur Bewertung und Vergleichbarkeit von Sprachkenntnissen. Die CEF-Sprachlevel sind in folgende Stufen eingeteilt: A0 (Anfänger ohne Vorkenntnisse) bis C2 (muttersprachliche Kenntnisse). Die genauen Bezeichnungen und Einteilungen nach Fertigkeiten findet Ihr auf unserer Seite Einstufungstest.

Technische Anforderungen

Online-Lern-Plattform
Für die Nutzung unserer Online-Plattform empfehlen wir folgende Anforderungen zu beachten:

  • Aktueller Windows- / Apple-Computer / Laptop
  • Headset
  • Webcam
  • Chromium basierter Browser wie Edge, Firefox oder Chrome in einer aktuellen Version
  • Stabile Internetverbindung

Die Nutzung von Tablets und Smartphones hängt erfahrungsgemäß auch davon ab, wie individualisiert das Betriebssystem eines Geräteherstellers arbeitet.

Daher kann es vorkommen, dass aufgrund individualisierter Zugriffserfordernisse einzelne Funktionen ausbleiben. Auf mobilen Geräten wie Tablets und Smartphones empfehlen wir daher den Einsatz von Browsern parallel zu unseren Applikationen Reader+ oder PPE, um die Funktionalität zu gewährleisten

Lern-Applikation für das Smartphone
Unsere Lern-App kann sowohl auf Android-Geräte als auch iOS-Geräte heruntergeladen werden. Es kann von allen gängigen Web-Browsern auf die entsprechende Online-Plattform zugegriffen werden.

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